Kommunalpolitik Patrick Wanzek: Im Haushaltsplan 2018 müssen Schwerpunkte gesetzt werden

In der Gemeinderatssitzung am 12. September 2017 hat Bürgermeister Haufe den Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2018 eingebracht. Zwar ist der Ergebnishaushalt ausgeglichen, doch im Investitionsbereich klafft noch eine Lücke zwischen den geplanten Ausgaben und Einnahmen.

Der finanzpolitische Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion Patrick Wanzek erklärt hierzu:

"Wie im letzten Jahr ist es das Ziel von Verwaltung und Gemeinderat, den Haushaltsplan für 2018 im Dezember zu beschließen. Das geplante Jahresergebnis von 260.700€ darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass bei Investitionsausgaben der Gemeinderat noch schwierige Verhandlungen vor sich hat. Nur durch eine Schwerpunktsetzung kann die Differenz von ca. 1. Mio € zwischen Ausgaben und Einnahmen in diesem Bereich geschlossen werden. Hier müssen alle Seiten Kompromissbereitschaft zeigen."

Veröffentlicht am 12.09.2017

 

Tag des offenen Denkmals 2017 Kultur Patrick Wanzek: Tag des offenen Denkmals gibt Einblick in unsere kulturellen Kleinode

Am Sonntag, d. 10.09.2017, war Tag des offenen Denkmals. In der Gemeinde Schkopau haben die Kirche in Raßnitz-Weßmar, die Kirche in Lochau und das Kultur-Gut Ermlitz ihre Pforten für Besucher geöffnet. Neben der Möglichkeit dort Führungen mitzumachen, Ausstellungen zu besuchen, Konzerte zu genießen, war auch Raum bei Kaffee und Kuchen mit anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Der Vorsitzende des SPD- Ortsvereins Patrick Wanzek hat alle drei Orte besucht:
1. Station: Kirche in Raßnitz-Weßmar
Hier konnte man einiges über die Rühlmann-Orgel erfahren. Die Führung führte den Besucher sogar dorthin, wohin man als normaler Kirchenbesucher sonst nie hingelangt nämlich zum Innenleben der Orgel.

2. Station: Kirche in Lochau
Dort konnte man erfahren, dass seit 10 Jahren der Förderverein der Kirche sich unermüdlich um die Sanierung der Kirche kümmert. Bis auf den Altar ist dieses Ziel auch schon erreicht. Mit zahlreichen Veranstaltungen wird und wurde das Geld für die Sanierungsarbeiten eingeworben. Um 14 Uhr konnte man dann das Konzert mit dem Mundharmonika-Orchester aus Niemberg genießen.
 

3. Station: Kultur-Gut Ermlitz
Im Kultur-Gut Ermlitz konnte man nicht nur Kaffee und Kuchen genießen, sondern sich auch von der Hausherrin durch das Herrenhaus führen lassen. Dabei konnte man erfahren, dass sowohl Wagner als auch von-Weber hier zu Gast waren. Wer dann noch immer nicht genug hatte, konnte dann das Benefizkonzert zugunsten der Rückführung der Ermlitzer Kirchenorgel vom Ensemble Wiener Melange genießen.

Der Tag des offenen Denkmals hat gezeigt, dass wir viele kleine kulturelle Kleinode in unserer Gemeinde haben.

Veröffentlicht am 11.09.2017

 

Kommunalpolitik Lutz Bedemann: Digitale Bildung ist die Zukunft, dafür müssen wir unsere Schulen ausrüsten

In der Sitzung des Bildungs- und Sozialausschusses der Gemeinde Schkopau am 22.08-2017 konnten sich die Ausschussmitglieder von den vier Grundschulleitern unserer Grundschulen informieren, welche Möglichkeiten unsere Schülerinnen und Schüler schon heute haben, um digitale Kompetenzen zu erlernen.

In dieser Sitzung hat die Haupt- und Sozialamtsleiterin das IT- Förderprogramm des Landes Sachsen-Anhalt vorgestellt. Bei diesem können sich Schulen mit einem entsprechenden Konzept zur digitalen Bildung bewerben, um die notwendige IT-Ausstattung gefördert zu bekommen.

Lutz Bedemann, der Fraktionsvorsitzende der SPD- Gemeinderatfraktion sagte: „Wenn man sich anschaut, was unsere Grundschulen schon heute in diesem Bereich machen, braucht wir uns keine Sorgen über die Qualität der zuarbeitenden Konzepte zur digitalen Bildung unserer Grundschulen machen. Es ist auch lobenswert, dass die vier Schulleiter ein gemeinsames Konzept erarbeiten. Digitale Bildung ist die Zukunft, dafür müssen wir unsere Schulen ausrüsten. Wir sollten uns daher an diesem Förderprogramm beteiligen und die entsprechenden Eigenmittel ein den Haushalt einstellen.“

Veröffentlicht am 29.08.2017

 

Kommunalpolitik Patrick Wanzek: Wir brauchen endlich eine funktionierende Wirtschaftsförderung

Auf der Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsausschusses der Gemeinde Schkopau aum 12.08.2017 wurde über das Thema kommunale Wirtschaftsförderung diskutiert. In der vorangegangenen Sitzung am 30.05.2017stellte die Geschäftsführerin der mitz GmbH vor, wie sie nun Wirtschaftsförderung für die Stadt Merseburg betreiben wird. Die Stadt Merseburg hatte nämlich per Kooperationsvertrag diesen Bereich an die mitz GmbH übertragen. Auf der aktuellen Sitzung sollten nun die einzelnen Fraktionen ihre Schwerpunkte für eine kommunale Wirtschaftsförderung benennen.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD- Gemeinderatsfraktion Patrick Wanzek führte die Schwerpunkte der SPD aus:

  1. Erarbeitung und Pflege einer digitalen Datenbank für Gewerbe- und Industrieflächen aller Art (Bestand-, und Freiflächen) für die gesamte Gemeinde
  2. Begeleitung von Unternehmen bei der Ansiedlung am Wirtschaftstandort Schkopau
  3. Bestandspflege und –entwicklung der Unternehmen am Wirtschaftsstandort Schkopau
  4. Kontaktaufnahme und –pflege mit den Grundstückseigentümern der noch freien Gewerbeflächen
  5. Vermarktung des Wirtschaftsstandortes Schkopau unter anderem durch ein mit den Grundstückseigentümern der noch freien Gewerbeflächen abgestimmten Marketingkonzeptes
  6. Vermittlung von Gewerbegrundstücken, Büro- und Einkaufsflächen
  7. Entwicklung eines Wirtschafts- und Tourismuskonzeptes für die Gemeinde Schkopau

„Wir brauchen endlich eine funktionierende Wirtschaftsförderung in der Gemeinde Schkopau und, wenn wir als Gemeinde nicht dazu in der Lage sind, sollten auch wir ernsthaft überlegen, die Wirtschaftsförderung von jemanden anderes durchführen zu lassen“, so Patrick Wanzek abschließend

Veröffentlicht am 25.08.2017

 

Prof. Dr. Angela Kolb-Jansseb Landespolitik Angela Kolb-Janssen: „Um Schulerfolg zu sichern, muss Schulsozialarbeit langfristig gesichert werden“

Der Landtag von Sachsen-Anhalt diskutiert am 24.08.2017 über einen Antrag der Linksfraktion, 600 zusätzliche Stellen für den Bildungsbereich zur Verfügung zu stellen, damit Schulabbrüche verhindert werden. Die SPD-Fraktion hat sich in den letzten Monaten immer wieder für die dauerhafte Beschäftigung von Sprachlehrkräften, die Einstellung zusätzlicher Lehrerinnen und Lehrer und von pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eingesetzt, aber: „Mehr Ressourcen für den Bildungsbereich allein verhindern keine Schulabbrüche“, erklärte Angela Kolb-Janssen, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

Um die Zahl der Schulabbrecher zu senken, gibt es seit 2008 das ESF-geförderte Programm „Schulerfolg sichern“. Inzwischen arbeiten 400 Schulsozialarbeiterinnen und Schularbeiter erfolgreich an unseren Schulen und unterstützen Schülerinnen und Schüler individuell in ihrer Bildungskarriere. Die Besonderheit liegt in der Vernetzung zwischen Schule und Elternhaus, die in schwierigen Lebenssituationen den Kindern Halt und emotional-soziale Stabilisierung geben. Sie entlasten dadurch auch Lehrerinnen und Lehrer und arbeiten präventiv.

„Schulsozialarbeit ist aus dem Schulalltag nicht mehr wegzudenken. Sie ist ein wichtiges Instrument, um die Schulabbrecherquote zu verringern, muss aber durch weitere Instrumente ergänzt werden. Wir sind gefordert, die Schulsozialarbeit langfristig finanziell zu sichern“, so Kolb-Janssen.

Veröffentlicht am 25.08.2017

 

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