SPD-Antrag zur Änderung der Gefahrenabwehrverordnung wurde angenommen

Kommunalpolitik

Seit einiger Zeit nehmen die Mitglieder der Gemeinderatsfraktion SPD/EB Pomian vermehrte Beschwerden wegen unerwünschten tierischen Hinterlassenschaften auf Wegen, Straßen, Plätzen oder öffentlichen Grünanlagen wahr. Leider ist es für das Ordnungsamt fast unmöglich Tierhalter zu ahnden, die ihre Tiere ausführen und dabei den Kot ihrer Tiere aus dem öffentlichen Raum nicht wegräumen. Dies wäre nur möglich, wenn ein Zeuge die entsprechende Person namentlich anzeigt.

Daher hatte sich die Gemeinderatsfraktion SPD/Pomian entschieden eine Änderung der Gefahrenabwehrverordnung unserer Gemeinde in der Gemeinderatssitzung am 10. März zu beantragen. Wie in anderen Gemeinden auch soll ein Passus in der Verordnung stehen, dass geeignete Behältnisse zum Beseitigen von Tierkot von den Tierhaltern mitgeführt werden müssen und bei Kontrollen den Ordnungskräften vorzuzeigen sind. Das Fehlen solcher Behältnisse kann als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Vielleicht wird so das Problembewusstsein für die Pflichten geschärft, wenn ein Tier ausgeführt wird.

Aufgrund des Lockdowns fand die Gemeinderatssitzung dann erst am 14. Mai statt. Unserem Antrag wurde mehrheitlich zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, eine entsprechende Satzungsänderung im Ordnungsausschuss zur Beratung vorzulegen.

Letztendlich konnte die Satzungänderung am 1. September im Gemeinderat beschlossen werden.

 
 

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